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Berufspraktikum - Anerkennung 

Erste Anlaufstelle in allen organisatorischen Fragen bezüglich des Berufspraktikums ist Frau Gaudermann im Studienbüro (Sprechzeiten siehe Startseite). Sie prüft die bereits absolvierten Praktika anhand der von den Studierenden eingereichten Dokumente und entscheidet über die Anerkennung.

Inhaltliche Voraussetzung für die Anerkennung von Berufspraktika ist, dass eine thematische Nähe zu den Studiengängen sowie ein hinreichender technischer Bezug gegeben sind. Praktika, die in den Bereichen Produktion, Labor, Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung sowie in verwandten Bereichen in Betrieben der Lebensmittel-, Getränke-, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie absolviert werden, sind grundsätzlich anerkennungsfähig. Dies gilt analog für die relevanten Zulieferbetriebe (Maschinenbau, chemische Industrie, Automatisierungstechnik, etc.). Praktika in Betrieben, deren Tätigkeitsbereiche keine Relevanz für den jeweiligen Studiengang aufweisen, können nicht anerkannt werden. Wir bitten dies besonders zu berücksichtigen. Bei der Suche nach einem Praktikumsbetrieb ist besonders auf den Belang für die angestrebte Studienrichtung zu achten. Fachlich einschlägige Berufsausbildungen, die bereits vor Studienbeginn abgeschlossen wurden, werden als Berufspraktikum anerkannt.

Formale Voraussetzung für die Anerkennung von Praktikumsleistungen ist, dass diese durch ein vom Betrieb analog einem Arbeitszeugnis ausgestelltes Praktikumszeugnis nachgewiesen werden können. Diese Zeugnisse müssen mindestens folgende Angaben enthalten: Dauer der Beschäftigung mit Datum des Praktikumsbeginns sowie -ende, genaue Beschreibung der Tätigkeiten sowie Bewertung der Arbeitsleistungen. Wurden bereits in der Vergangenheit Teile Ihres Berufspraktikums anerkannt, bringen Sie bitte zur abschließenden Anerkennung des gesamten Praktikums und zur Verbuchung in TUM Online nochmals alle bisherigen Praktikumsnachweise mit ins Studienbüro.

Ein Praktikumsbericht ist grundsätzlich nicht erforderlich. Nur für den Fall, dass aus dem Praktikumszeugnis Art und Umfang der Tätigkeit nicht eindeutig hervorgehen, muss ersatzweise ein Praktikumsbericht erstellt werden, dessen inhaltliche Korrektheit vom Unternehmen schriftlich zu bestätigen ist. Eine Ausnahme bildet das Praktikum im Studiengang Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister.

Die Berufspraktika sind grundsätzlich in zusammenhängen Zeiträumen zu absolvieren. Praktika, die kürzer als drei Wochen sind, können nicht anerkannt werden. Längere Fehlzeiten (z.B. Krankheit) während eines Praktikums sind nachzuholen.

Wenn Sie ein Angebot für eine Praktikumsstelle gefunden haben, das Ihnen zusagt, Sie sich aber nicht sicher sind, ob eine Anerkennung möglich ist, können Sie die Möglichkeit der Anerkennung gern bereits vorab im Studienbüro prüfen lassen.

Das Abschließen von Praktikanten- oder Arbeitsverträgen liegt im Verantwortungsbereich der Studierenden, d.h. es werden vom Studienbüro keine Vertragsmuster angeboten und es erfolgt auch keine Prüfung der Verträge.

Die Absolvierung von Berufspraktika während der Vorlesungszeit wird zwar grundsätzlich nicht empfohlen, lässt sich aber manchmal nicht umgehen. Auch ein während der Vorlesungszeit absolviertes Praktikum kann problemlos anerkannt werden.