Technische Universit├Ąt M├╝nchen

Was ist der Innovationswettbewerb für Getränke und Lebensmittel?

Der Innovationswettbewerb für Getränke und Lebensmittel (IGL) innerhalb der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München ist eine Weiterentwicklung des vor einigen Jahren an der TUM stattfindenden „Hopfenworkshops“ von Studierenden der Fachschaft LemiBrau. Der IGL ist als eine außerhalb des Lehrangebots der Studienfakultät stehende Aktivität zu verstehen, für welche die Studierendeselbständig ein Produkt (Lebensmittel oder GIGL_Anhang_1.jpgetränk) entwickeln, dessen Herstellung von ihnen über alle verfügbaren Prozesse hinweg betreut und mit der Unterstützung von Partnern aus der Industrie, sowie dem Lehrpersonal der Universität zu einer – idealerweise finalen – Marktreife gebracht werden.

Der Zielmarkt ist Deutschland und dessen Rahmenbedingungen bezüglich den verschiedenen Herstellungsvorschriften. Dabei soll nicht nur ein Produkt im gesamten Herstellungsprozess produziert werden, sondern auch ein Businessplan im Bezug auf Markt und Absatzmöglichkeiten, sowie Marketingstrategien zu dem jeweiligen Lebensmittel bzw. Getränke entwickelt werden. Dieses Konzept soll für mehrere geeignete Produktsegmente angeboten werden. Im fünften Jahr wird dieser in zwei parallel laufende Wettbewerbe untergliedert. Der Getränke fokussierende IGL-Beverages in dem Kategorien Bier und Biermischgetränke und Alkoholfreie Getränke, sowie erstmalig der IGL-Food welcher sich mit Cerealien, Pseudocerealien und Milch als Rohstoff beschäftigt.

Die teilnehmenden Studierenden treffen alle Entscheidungen selbst. Das schließt somit eigenverantwortliches Handeln von der Realisierbarkeit der Produktidee, über die Erstellung eines theoretischen Produktionskonzepts, bis zur vollständigen Durchführung der Herstellungsabschnitte ein. Die Aufgaben des für die Studienfakultät tätigen Lehrpersonals sowie der Industriecoaches beschränken sich hierbei lediglich auf Hilfestellung bei Auftreten besonders diffiziler Herausforderungen und Problemen während der Verwendung der technischen Gerätschaften und Anlagen. So sollen Erfahrungen und Wissen aus Wissenschaft und Praxis den Studierenden im Wettbewerb zur Verfügung stehen.

Der Ablauf der Wettbewerbe wird in mehrere Phasen unterteilt. Am Ende dieser werden die jeweiligen Projekte von einer ca. 50 Personen umfassenden Jury verkostet und bewertet. Durch die große Anzahl an Branchenexperten und Meinungen der Verkoster kann ein professionelle Bewertung der Produkte erfolgen, wenngleich nicht 100% garantiert werden kann, dass alle Produkte bzw. Sieger absolut "neu" sind. Die Kriterien der Bewertung sind "Innovation/Konzept", "Sensorik" und "Gesamtprodukt", welche gleichermaßen gewichtet sind. Auf Basis der Bewertung der Jury werden die Produkte der IGL_Anhang_2.jpgStudierenden ausgezeichnet.

Organisatorischer Träger des Wettbewerbs ist die Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie. Ideele Partner sind die Fachschaft für Brauwesen, Lebensmitteltechnologie & Bioprozesstechnik e.V. sowie der Cluster Ernährung Bayern

Als Schirmherr des Innovationswettbewerbes steht uns Dr. Florian Hermann, Mitglied des Bayerischen Landtages, Stimmkreisabgeordneter des Landkreises Freising, zur Seite.

 

                            

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